Coconut Grove

Der Stadtteil Coconut Grove von Miami diente einst als Heimat der Einwanderer von den Bahamas, die sich in Miami auf die Suche nach Arbeit gemacht haben. Da es sich bei den Einwanderern meist um Handwerker handelte, sind an den Häusern in Coconut Grove besonders viele Elemente im karibischen Baustil erkennbar, was dem Stadtviertel ein exotisches Flair verleiht. Bis heute ist der Einfluss der Bahamas hier zu spüren und jedes Jahr findet in Coconut Grove das sogenannte Miami-Bahamas Goombay Festival statt. Das Festival zählt mit zu den größten Veranstaltungen dieser Art in den USA.

Sehenswert sind in Coconut Grove vor allem die Bauwerke, die zum Teil sogar im National Register of Historic Places zu finden sind. Pilgerstätte für Touristen ist das über 100 Jahre alte Barnacle House. Das Vizcaya Museum ist in der Villa Vizcaya untergebracht und beherbergt eine große Sammlung kunsthistorischer Werke. Rund um das Museum können Besucher in botanischen Themengärten die Pflanzenvielfalt besichtigen.

Coconut Bay liegt an der berühmten Biscayne Bay. Hier zieht sich ein langer, von Palmen gesäumter Sandstrand entlang, der mit zu den beliebtesten Ausflugszielen von Einheimischen und Touristen gehört. Das Leben tobt in dem Stadtteil auch am Coco-Walk. Die Kreuzung der Mcfarlane Street mit der Grand Ave ist eine der größten Einkaufsmeilen von Miami. Hier reihen sich die Boutiquen und Shops der bekanntesten Marken aneinander. In den Cafés und Restaurants am Coco-Walk gibt es warme und kalte Getränke und Speisen in allen Variationen. Wenn es dunkel wird lohnt es sich durchaus, einen Tisch im Freien in einem der Restaurants zu reservieren und Miamis High Society dabei zu beobachten, wie sie zum Essen am Coco-Walk eintrifft.